Über mich
Zunächst mal ein paar Fakten
Ich bin Baujahr 1969, bin verheiratet, habe 3 Kinder und einen Hund. Ich komme eigentlich aus Ulm, lebe aber schon seit 2002 in Köln/Hürth. Ich bin Berufsberaterin für Jugendliche und individuelle Lernbegleiterin (orientiert an der SFBT - Therapie). Ich berate und coache Menschen schon seit 27 Jahren und es ist meine Berufung! Seit 2022 habe ich meine Leidenschaft für Gesundheitsthemen entdeckt. Das war und ist wie ein Dominostein, den man angestupst hat. Angefangen mit antientzündlicher Ernährung und medizinischen Themen, führte mich mein Weg bisher weiter zu Energie, vegetatives Nervensystem, Entgiftung, Erholung, Stressabbau, bewusstes Leben, Klarheit etc.
Da mich die Kinesiologie sehr interessiert, mache ich derzeit eine Ausbildung zum Regulationscoach. Die beinhaltet neben den wirklich sehr ausführlichen medizinischen Themen eben auch die Kinesiologische Testung.
Mich gibt es immer als Gesamtpaket. Ich gebe dir das was ich habe und du nimmst dir, das was du brauchst!
Meine Geschichte
beginnt am 30.08.2022
Der 30.8.2022 war der Start in mein neues Leben. Damals, genau an dem Tag, wusste ich das noch nicht. Erst rückblickend ist er für mich zu DEM Tag geworden.
Ich gehe noch ein wenig weiter zurück: November 2019: Durch einen Zufallsbefund bekam ich die Diagnose ausgedehnte Sarkoidose Typ II.
Sarkoi - was? Damals konnte ich damit noch gar nichts anfangen. Sarkoidose ist eine systemische Erkrankung und kann jedes Organ betreffen. Häufig ist die Lunge betroffen, was bei mir auch der Fall ist. Es ist eine sehr seltene Erkrankung und man nennt sie auch das Chamäleon unter den Erkrankungen, weil sie sehr schlecht zu diagnostizieren ist.
Standartmedikation: Cortison. Oder auch andere Rheumatica, da die Erkrankung zu den Rheumatischen Erkrankungen zählt.
Wenige Ärzte kennen sich damit aus. Und wenn, bleibt es doch immer bei der Standardmedikation.
Am 30.8.2022 ging ich zu meiner Hausärztin. Ich hatte die Nacht zuvor schlecht geschlafen (wie so oft) und ging mit folgender Absicht zu ihr: "Wenn sie mich eine Woche krank schreiben könnte. Dann könnte ich mich etwas erholen und Kraft tanken. Dann wird es mir besser gehen".
Meine Hausärztin kennt mich schon seit Jahren. Ich saß also vor ihr (den Tränen nahe, wie so oft) und äußerte mein Wunsch.
Sie "schlug" mit der Hand auf den Tisch und sagte folgenden Satz zu mir:" Frau Kerp, ich schaue mir das nun nicht mehr länger mit an. ich schreibe Sie nun einen Monat lang krank und das kann ich 1,5 Jahre lang tun".
Bäm! Da saß ich nun mit meinem Wunsch und meiner Woche..
Ich will die Story an dieser Stelle abkürzen.
10 Monate habe ich gebraucht um 20 Jahre Dauerstress und den "-nur funktionieren-" Modus abzulegen. Ich habe in der Zeit viel über mich und über meine Gesundheit gelernt. Ich habe mir medizinisches Wissen angeeignet und gelernt das alltagstauglich anzuwenden. Dabei ganz nebenbei 15 Kilo abgenommen. Ich habe gelernt, dass jeder Mensch anders tickt, es aber für jeden Einzelnen, passende Tools gibt. Ich habe gelernt, dass der eigene Wille wichtig ist und dass das nichts mit Egoismus zutun hat. Ach, ich habe so viel gelernt, dass der Platz gar nicht ausreichen würde...
Wichtig ist aber auch, dass ich mein verändertes Leben auch in meinen Arbeitsalltag integrieren konnte. Ich arbeite seit Juli 2023 wieder, also nun schon wieder seit 3 Jahren und meine Veränderungen habe ich mitgenommen und integriert. Ich schlafe gut, habe keine Schmerzen, meine Erkrankung ist auf dem Rückzug, nehme keine Medikamente, bin glücklich und dankbar!
Ich lebe gesund, achte auf mich und mein Umfeld. Meine Familie, habe ich dabei integriert. Die Kinder finden zwar manchmal, dass ich in manchen Dingen komisch bin, aber hey, das ist Ok. Jeder hat ein recht auf komisch sein :-)